Donnerstag, 21. Juli 2016

17 Stunden in Boston & letztes Clustermeeting


 Wie schon angekündigt ging es letztes Wochenende in die Hauptstadt des amerikanischen Bundesstaates Massachusetts - Boston! Mit diesem Wochenendtrip hatten wir uns einiges vorgenommen, denn Boston liegt von Washington DC etwa 700 Kilometer entfernt und normaler Weiße fliegt man diese Strecke. Allerdings ist Juli einer der begehrensten Monate um zu Fliegen und dementsprechend waren die Flugpreise einfach viel zu teuer. Vor allem weil wir höchstens 1,5 Tage in Boston hätten verbringen können und das hätte sich erst recht nicht gelohnt. Also haben wir beschlossen sowohl für den Hin-, als auch den Rückweg den Bus zu nehmen.

Somit ging es Freitag Abend um 6 Uhr los zur Union Station, wo der Bus um 19:30 abfahren sollte. Leider hat sich die Abfahrtszeit um eine Stunde verschoben, da in dem eigentlichen Bus die Klimaanlage ausgefallen war und wir deshalb auf einen neuen Bus warten mussten. Als wir endlich im Bus saßen hieß es nun 10h fahren und in dieser Zeit versuchen zu schlafen. Allerdings war der Bus komplett ausgebucht und deshalb war es leider auch ziemlich schwer eine gute Schlafposition zu finden, da es so eng war.

 Am nächsten Morgen um 7 sind wir dann relativ ausgeschlafen in Boston am Bus Terminal angekommen und haben uns erstmal etwas zum Frühstücken gesucht. Zum Glück gab es einen Dunkin Donut direkt um die Ecke.

Frisch gestärkt und ins Sommeroutfit umgezogen ging es los auf unsere Boston Sightseeing Tour. Als allererstes sind wir zum Hafen gelaufen, welchen ich mir größer vorgestellt hätte, aber trotzdem sehr schön war. Wir hatten ja wieder einmal richtig Glück mit dem Wetter! Danach ging es weiter zum Massachusetts State House, welches sich im Boston Common Park befindet. Das State House ist Regierungssitz und Gesetzgebung des Bundesstaates Massachusetts und fällt besonders wegen seiner goldenen Kuppel auf. Durch den Boston Common Park gelangt man nach wenigen Minuten zum sogenannten Public Garden. Dieser ist für Boston sehr bekannt und wirklich wunderschön, weshalb wir dort unsere erste Pause eingelegt haben. Danach ging es wieder zum Boston Common Park, wo das ganze Wochenende ein freies Festival statt fand. Noch dazu gab es kostenlosen Kakao und Schokoeis. Nachdem wir dem Konzert etwas zugehört hatten, ging es weiter Richtung Metro Station. Auf dem Weg sind wir noch an weiterern Werbeständen vorbeigekommen. Unter anderem bei der Automarke Ford. Also haben wir bei dem Gewinnspiel um die Chance auf ein Auto mitgemacht und dabei noch eine stylische Cappy und eine Taschenlampe von Ford bekommen. Mit der Metro ging es etwas raus aus dem Zentrum von Boston zur Harvard University. Von Freunden hatten wir schon gehört, dass die Uni an sich nichts Besonderes zum anschauen ist, aber wir wollten auch einmal da gewesen sein. Das Unigelände ist ansich nicht sehr groß, aber die alten Gebäude sind sehr schön und rundherum war alles ganz grün und die vielen Bäume haben Schatten gespendet, sodass man als Student dort entspannt lernen oder einfach Pause machen kann. Von Studenten war zum Samstag allerdings nicht viel zu sehen. Dafür war das komplette Gelände von Touris, vor allem Asiaten, überfüllt. Schließlich ging es mit der Metro wieder zurück ins Zentrum, wo wir uns nocheinmal in den Boston Common Park gesetzt und einfach nur Leute beobachtet haben. Jetzt ratet mal was wir feststellen durften? JEDER der an unserer Bank vorbei kam hat auf sein Handy gestarrt und Pokemon Go gespielt. Anscheinden befanden wir uns auch an einem Pokestop, da überall Leute mit ihren Smartphones rumstanden. Wir waren erstaunt wie krass sich das Spiel wirklich ausgebreitet hat und wussten gar nicht ob wir lachen oder traurig darüber sein sollten. Ich selber habe das Spiel natürlich auch ausprobiert und es ist faszinierend wie das alles funktioniert, aber die Leute, die wir gesehen haben, waren ja regelrecht süchtig danach.

 Naja... als wir genug von den Pokemon Go Spielern hatten sind wir zu "Panera Bread" Dinner essen gegangen. Ich selber war vorher noch nie dort, aber die Mädels haben schon lange davon geschwärmt und es war auch sehr lecker und vor allem mal kein typisches Fast Food. Da unser Bus erst um Mitternacht zurück ging, haben wir unsere restliche Zeit damit verbracht ein paar Snacks für die Busfahrt zu kaufen und nochmal bei einem der Konzerte im Boston Common Park vorbei zuschauen. Um 23 Uhr haben wir uns auf den Weg zum Bus Terminal gemacht, wo pünktlich um 24 Uhr unser Bus nach DC losgefahren ist. Und schon war unser 17stündiger Aufenthalt in Boston vorbei. Der Bus war zum Glück diesmal nicht ganz so überfüllt, weshalb wir etwas mehr Platz zum Schlafen hatten. Am Sonntag Morgen um 11 Uhr zu Hause angekommen, habe ich mich trotzdem nochmal 3 Stunden ins Bett gelegt und den Rest des Tages haben wir am Pool entspannt. 

Unser Bus nach Boston
Der Hafen von Boston
Sightseeing in Boston
Massachusetts State House
Boston Common Park
Public Garden
"Outside the Box" Festival
Kostenloser Kakao
Gewinnspiel bei Ford
Harvard University
Dinner bei Panera Bread
Boston bei Nacht

Uuuund ich hatte am Montag mein letztes Clustermeeting. Ich erinnere mich noch genau, als ich am Anfang des Jahres den Post über mein erstes Clustermeeting in der Firestation verfasst habe und nun schreibe ich schon über das letzte - verrückt! Auf jeden Fall waren wir alle zusammen in einem Crepes Restaurant und haben von unserer Counsulerin jeweils 3$ Rabatt auf unseren Crepe bekommen. Ich hatte einen gefüllt mit Erdbeeren und Sahne. Der Crepe war lecker, aber die Preise für das bisschen Teig und Füllung waren übertrieben. Es war schön nochmal mit allen AuPairs zusammen zu sitzten und zu quatschen. Am Ende hat unsere Counsulerin alle hervor gebeten die in nächster Zeit zurück nach Hause fliegen und wir haben unser Abschluss Zertifikat bekommen. Dieses bringt uns zwar nicht wirklich viel, aber ist eine schöne Geste. Von ein paar AuPairs mussten wir uns sogar schon verabschieden, was einem mal wieder gezeigt hat, dass das Jahr bald zu Ende ist und man manche vielleicht nie wieder sieht.

"Crepes-a-Go-Go" Restaurant
Erdbeercrepe
Unsere Aupair Runde :)
Mein Abschluss Zertifikat
Das wars an Neuigkeiten. Ich muss jetzt weiter fleißig an meinen Abschiedsgeschenken basteln. 
Bis bald!

Eure Sara

Donnerstag, 14. Juli 2016

Shenandoah National Park & Washington D.C. von oben


Hallo ihr Lieben! :)

Vergangens Wochenende haben wir das schöne Wetter genutzt um nocheinmal ein bisschen was zu entdecken. Und zwar sind wir am Samstag Morgen in den Shenandoah National Park gefahren. Da dieser 2 Stunden außerhalb von DC liegt, mussten wir zeitig aufstehen, um auch etwas vom Tag zu haben. Nachdem wir noch ein paar Snacks im Supermarkt eingekauft haben, ging es gemeinsam mit Svenja und Franka los. Am Parkeingang angekommen, mussten wir 20$ Eintritt zahlen und ich habe erstmals mitbekommen, dass es in diesem Park auch freilebenden Bären gibt. Ich dachte eigentlich immer die gäbe es in diesem Teil von Amerika nicht, aber das Warnschild am Eingang hat uns des Besseren belehrt. Nichtsdestotrotz ging es über den Skyline Drive ganze 50 Meilen bis zur Mitte des National Parkes. Unterwegs haben wir immer mal an den Aussichtsplattformen angehalten und die Sicht nach unten auf die pure Natur genossen. Wir hatten uns eine kleine Route zum Wandern rausgesucht, welche wir auch schnell gefunden haben. Es hat noch nicht mal 5 Minuten gedauert, da haben wir schon die ersten Wanderer getroffen, welche aufgeregt in den Wald gestarrt und Fotos gemacht haben. Schnell war uns klar, dass dort nur ein Bär sein kann. Dieser hat ganz gemütlich an ein paar Zweigen geknabbert und sich gar nicht erst für uns interessiert. Allerdings wollte ich ihn auch gar nicht weiter auf uns aufmerksam machen und bin einfach schnell weiter gelaufen, während die anderen Mädels natürlich auch noch Fotos schießen mussten.Mit einem etwas mulmigen Gefühl ging es weiter in den Wald hinein, vorbei an den kleinen Wasserfälle des Rose River. Nach einer Weile haben wir uns ans Wasser gesetzt und ein Picknick gemacht. Danach ging es weiter entlang des Flusses. Unseren zweiten Stopp haben wir an einem großen Wasserloch gemacht, in dem schon so einge Leute badeten. Wir sind nur mit den Füßen rein. Erstaunlicher Weiße war das Wasser gar nicht all zu kalt. Als sich die Wanderung nach knappen 3h zum Ende neigte, haben wir noch einen zweiten Schwarzbären im Gebüsch direkt neben uns hocken sehen. Zum Glück waren es nur kleine Bären, welche nicht sonderlich gefährlich aussahen, aber wir sind trotzdem lieber schnell weiter gelaufen. Auf dem Rückweg mit dem Auto ist schließlich noch ein dritter Bär direkt vor uns über die Straße gehüpft. Auf der anderen Straßenseite hat er dann angehalten und uns beobachtet. Das hat uns die Chance gegeben ein gutes Foto von ihm zu schießen. Was für ein Erlebnis! :)
Nach zwei weiteren Stunden Autofahrt sind wir wieder gut zu Hause angekommen und haben uns noch mit Sandra und Sarah in der Cheesecake Factory getroffen um etwas Kleines zu essen und zu trinken. Ich hatte zuvor noch nie dort gegessen (bis auf Cheesecake natürlich :D), weil alles überteuert ist, aber eine Vorspeise habe ich mir dann doch geleistet: Fritierte Schinken-Kartoffelbällchen mit Sour Cream - Super lecker! Dazu gab es noch meinen Lieblingserdbeermilschshake und wir haben wie immer einfach nur gequtascht.

Auf zum National Park...
Aussichtsplattform
Wir gehen wandern!
Picknick am Fluss
Baden in Wasserlöchern

Ein Schwarzbär
Dinner in der Cheesecake Factory

Am Sonntag ging es mal wieder ins wunderschöne Washington DC. Wir hatten im März Ticktes für das Washington Monument bestellt, da man diese meist 3 Monate im Vorraus buchen muss. Nun war es endlich so weit. Pünktlich 13 Uhr durften wir ins Monument rein und mit dem Fahrstuhl 152 Meter nach oben fahren. Dort angekommen haben wir auch schnell erkannt wieso man die Tickets so früh buchen muss. Viel Platz ist in der Spitze nicht, weshalb immer nur um die 15 Mann hochgelassen werden können. Wir hatten perfektes Wetter und somit auch super Sicht auf ganz DC und die National Mall. Es war wirklich interessant zu sehen wie strukturiert die Stadt aufgebaut wurde. Das Monument bildet praktisch den Mittelpunkt, während von dessen vier Seiten jeweils eine Sehenswürdigkeit zu sehen ist. Zum anderen war es ungewohnt mal eine amerikanische Stadt von oben zu sehen, ohne jegliche Wolkenkratzer und stattdessen mit riesen grünen Grasflächen und vielen Bäumen. Nachdem wir alle die Aussicht bewundert haben ging es eine Etage weiter runter in ein kleines Museum, wo man sich über den Bau und die Maße des Monumentes informieren konnte. Von dort konnte man mit dem Fahrstuhl wieder nach unten fahren. Unseren Besuch am Monument haben wir genutzt um nochmal ein paar schöne Bilder in DC zu machen und uns zu verabschieden. Wahrscheinlich werden wir in den restlichen 4 Wochen nämlich nicht mehr ins Stadtzentrum kommen. Also sind wir noch mal alles abgelaufen: Das World War 2 Memorial, das Lincoln Memorial und das Weiße Hause. Dabei mussten wir uns gezwungener Maße an unseren ersten gemeinsamen Besuch in DC erinnern, welcher inzwischen auch schon 11 Monate her ist. Wir haben alle etwas in Erinnerung geschwelgt und ich habe eigentlich zum ersten Mal realisiert, dass es jetzt bald vorbei ist. Natürlich zähle ich schon die Tage, weil ich mich so auf zu Hause freue, aber eigentlich sollte ich es lieber noch genießen und hoffen das die Zeit nicht allzu sehr rast.
Am Abend haben wir uns dann noch mit dem Vorgänger Aupair von Sandra, welches gerade für 10 Tage zu Besuch ist, im Silver Diner getroffen und nach ihrer Empfehlung alle den Bananen Oreo Milschshake getrunken. :)

Monument Tour
Der Eingang
Da ging´s hoch
Blick aufs Capitol
Blick aufs Jefferson Memorial
Blick aufs Weiße Haus
Blick auf World War 2 und Lincoln Memorial
So sah es oben aus
Kleine Abkühlung
Meine Mädels <3

Milschshake im Silver Diner
Morgen geht es für einen Tag in die Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts. Wer wissen will welche das ist, kann ja schon mal googeln oder sich einfach nächste Woche überraschen lassen! :D

Bis dahin! Sara <3